Zum Abschied…

gibt’s ein bißchen viel Matsch. Rätsel für zuhause: Wo ist der Weg? Antwort: Wech…!

Wenn einer denkt ….(7. Tag)

man nimmt hier ab, bei der ganzen Rennerei?!

Ja alle, die mich näher kennen, wissen wie das so mit den Gelüsten ist. Da läuft man, bei Banane, Wasser und ein bißchen Brot. Und mit ganz viel Glück, gibt es im nächsten Ort eine wunderbare Bäckerei, die so allerlei leckere Dinge fabriziert.Sehr süß und nicht ohne Kalorien!🤪

Das Leben kann so einfach und schön sein. Die Dinger auf dem Foto sind so groß, das sie mit einem „Haps“ im Mund verschwinden! Im Wechsel mit deftigen Pintxos/ Tapas! Leeecker!!!

Ach ja, ich bin heute morgen doch noch gewandert, so zur innerlichen Verabschiedung ( 16 km) und war dann nachmittags in Bilbao. Auch im Guggenheim- Museum, das hat morgen nämlich geschlossen.

Viel mehr war nicht drin, bin platt, Füße sind schon hochgelegt und die netten Teilchen werden gleich verspeist!

Morgen schick ich Euch dann ein paar schöne Bilbao- Bilder und berichte😘.

Buenas noches/ Hasta manana 🙋🏽

Ja und jetzt bin ich in Gernika..

der Ort, an dem die Deutschen 1936 vor Beginn des 2. Weltkrieges, Ihre Gerätschaften ausprobiert haben. Fast eine ganze Stadt dem Erdboden gleich gemacht haben und die Zivilbevölkerung getroffen wurde, ohne Ankündigung.

Picasso hat aus Protest, sein berühmtes Werk geschaffen. Das Original ist in Madrid, aber hier hängen mehrere Kopien. Die Stadt hat trotzdem einige sehr schöne Häuser bewahrt oder wieder aufgebaut und natürlich die Geschichte großartig verpackt.

Es ist ja heute Samstag abend, das Wetter ist gut. Alles ist draußen, sitzt auf den Plätzen. Alle Familienmitglieder haben Ausgang, schon die Kleinsten. Es ist ein Treiben wie im Bienenstock. Ganz schön!!!!

Ich bin heute wieder ein Stück mit dem Bus gefahren, um hier rechtzeitig anzukommen. Inzwischen bin ich wohl Profi. Hab jetzt die Spanische Bus- App, mit viel Fantasie finde ich den richtigen Bus👍. Wieder was dazugelernt.

Das war dieses Mal schon oft meine Beinrettung. So auch heute, und morgen laufe ich ein Stück und dann fahre ich direkt schon nach Bilbao. Einen Tag früher als geplant.

Mir ist jetzt nicht mehr nach so viel Quälerei, lieber noch etwas Sightseeing. Der Pilgerführer möge es mir verzeihen. Hier sind auch echt einige Wanderprofis vor Ort, denen erkläre ich dann immer, das ich vom platten Land komme🤗. Vielleicht gibt’s da ne‘ Technik? Ich kann ja das nächste Mal in Gernika anfangen und weiterlaufen. Es soll ja dann flacher werden😝.

Morgen melde ich mich aus Bilbao, mal sehen was die Spanier Pfingsten machen…

Adios Amigos 🙋🏽😘

PS.: Oh, Perdon! Ich glaube hier wollen viele Basken genannt werden.

Tja….(5.Tag)

heute war ein richtig normaler Caminotag. So hatte ich es mir vorgenommen nach den zwei , naja, entspannten Tagen zur Regeneration der beiden Hauptakteure, im unteren Drittel der Pilgerin. Vom oberen Drittel ganz zu schweigen🤯.

Aber so wie der Weg ist, ist auch das Laufen an sich. Immer auf und ab. Heute Mittag dachte ich euphorisch, klasse, Fahrwerk eingelaufen. Als der Weg nicht enden wollte und ich nach 9 Stunden das Ziel noch nicht sehen konnte, ja die Euphorie. Mhm, das ist dann so ne‘ Sache!

Angekommen im Hotel, gut geduscht, eine Riesenpizza und ein Bier vertilgt, ist schon fast alles gut. Der Rest kommt über Nacht! 😳

Ich habe heute mal eine Collage gebaut, damit Ihr sehen könnt, wie sich die Landschaft verändert. Es sah zT. aus wie in Österreich, die Wiesen, schöne Höfe, viel Landwirtschaft. Und dann die beide Berge heute, der höchste wieder 500 m, der andere nicht viel weniger. Da sieht’s oben nicht immer schön aus. Augen zu und rüber!

Morgen werde ich nach Gernika laufen, ein nicht so tolles Glanzstück unserer Geschichte. Mal sehen wie der Weg wird, die stärksten Steigungen sind überwunden, so wie in Ostfriesland wird es allerdings nicht. Eher Bayern!

Ich hoffe, es gibt weiterhin viel zu berichten!

Jetzt ab ins Bett 🙋🏽🙋🏽🙋🏽🙋🏽🙋🏽🙋🏽🙋🏽😘😘😘😘

Das Flysch… ( 4.Tag)

sind Gesteinsformationen die hier einen ganzen Küstenabschnitt im Baskenland zeichnen. Durch Kontinentalverschiebungen vor über 50 Mio. Jahren entstanden, ziehen sie sich bis ins Wasser und sind beeindruckend. Die schroffen Klippen, die Berge, die tosende See und die salzige Luft, machen das alles unheimlich kraftvoll.

Mal sehen, ob es hilft. Ich bin heute zwei Orte weiter gekommen, allerdings halb gewandert/ halb den Bus genommen. Die Beine konnten sich erholen und sind morgen hoffentlich fit. Zumaia und Deba, da bin ich jetzt, sind die beiden Orte. Nicht so lohnenswert, etwas spartanisch von der Optik. Die Region wirkt etwas einfacher, geprägt von der kleinen Werftindustrie. Angeblich waren das mal Walfänger? Ich habe so große Fische aber nicht mehr gesehen. Irgendetwas Heiliges muß aber hier gewesen sein, sonst läge der Ort wohl nicht am Jacobsweg 🤔. Google weiß Bescheid! Später!!!

Die Pension ist ebenfalls einfach, aber ich hab‘ ja mein Bettinlay gegen die nette Wolldecke😫

Morgen geht es ins Landesinnere, die Etappen sind nicht zu lang. Ich nehme mir Zeit, dabei geht’s mir dann besser! Alles andere Überraschung😉!

Ich sende liebe Grüße an Euch alle und melde mich morgen wieder🙋🏽